Im Netz der Spinne

   
 


 

 

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Ein in die Länge gezogener Fernsehkrimi

Ein Profiler verliert bei einer Observation durch einen Unfall seine Kollegin. Warum das so wichtig für die Handlung des Films ist weiß man nicht genau. Im Hauptteil wird die Tochter des Senators mit Hilfe langjähriger Planung aus der streng bewachten Schule entführt. Alles hat den Anschein, dass es dem Entführer um Ruhm und Anerkennung geht. Er meldet sich bei oben genanntem Profiler und gibt ihm ein paar Hinweise. Irgendwann wird klar, dass es nicht um die Tochter des Senators ging. Der Entführer will noch ein viel bedeutenderes Kind entführen, den Sohn des russischen Präsidenten. Dies wird allerdings durch den Profiler und die Sicherheits-Chefin der Schule verhindert. Der Täter scheint dann eine Planänderung vorzunehmen und arrangiert eine Lösegeldübergabe. Diese findet erfolgreich statt. Danach taucht der Entführer beim Ermittler-Duo auf und will reden. Durch seine stümperhafte Vorgehensweise kommt es zum Schusswechsel, bei dem er stirbt. Als Zuschauer fragt man sich, wie der Film nun weiter geht. Der Spannungsbogen hält nicht lange. Schnell klärt sich für den Zuschauer alles auf. Der Showdown wird noch etwas in die Länge gezogen und ein klein wenig spannend gestaltet.
Im Allgemeinen wirkt der Film in die Länge gezogen. Die Spannung hält nie lange an. Die Story ist lustlos ohne viele Details gestaltet. Der Name des Films hat reichlich wenig mit der Handlung zu tun. Eine einzige Textzeile bringt eine lasche Verbindung zum Titel. Wenn der Film im Fernsehn läuft kann man sich ihn ansehen. Ins Kino wäre ich nicht gegangen und die DVD würde ich auch nicht kaufen.